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Von der Sanduhr bis zur Taschenuhr!

Die Uhr ist ein sinnvoll erdachtes Instrument zum Messen der Zeit. Die Anfänge der Zeitmessung reichen bis ins 13. Jahrhundert zurück. Damals konstruierte man die ersten Räderuhren, mächtige und schwere Werke mit Gewichtsantrieb für Kirchtürme und Burgen. Im Laufe eines knappen Jahrhunderts wurden diese Türmeruhren soweit verkleinert, dass man Sie an Wand hängen oder ins Zimmer stellen konnte. Und aus der Tischuhr, die man immer mehr verkleinerte und mit handlicher Geschicklichkeit baute, entwickelte sich schließlich die tragbare Uhr, die Hals oder Sackuhr. Der Begriff Taschenuhr wurde erst im 17. Jahrhundert gebräuchlich.
Von Anfang an waren die Uhrmacher daran bemüht, die Ganggenauigkeit ihrer Konstruktionen zu verbessern, die Einzelteile immer mehr zu verkleinern, um einen Platz zu schaffen für zusätzliche    Räderkombinationen für Schlagwerke, Datumsanzeigen, Figurenautomaten und anderes.
Es hat eine Zeit gegeben, da legten die Menschen größeren Wert auf das Äußere einer Uhr als auf die Ganggenauigkeit. Man erkennt es an den kunstvoll und aufwendig gestalteten Gehäusen, an der Verwendung kostbarer Metalle und Werkstoffe. Zu anderen liebte man das Verspielte, wollte sehen was sich unter dem Zifferblatt bewegt. Und mit fortschreitender Technisierung wuchs das Bedürfnis nach exakter Zeitmessung, es entstanden die Präzisionsuhren. Mögen die Uhren der jeweiligen Epochen noch so unterschiedlich sein, sie sind, jede auf ihre eigene Art, kleine Kunstwerke und Zeugen menschlicher Erfindergabe. (Autorin Ines Kling)